Wie funktioniert ein Infrarot-Heizstrahler?


In diesem Artikel informieren wir Sie über Infrarot-Heizstrahler, damit Sie das passende Gerät finden. Diese Informationen haben schon vielen Lesern geholfen, die richtige Auswahl zu treffen. Lassen Sie uns daher keine Zeit verlieren und gehen wir direkt in medias res.

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert ein Infrarot-Heizstrahler?

Als Infrarotstrahler werden Bauteile bezeichnet, die zur Erwärmung und Trocknung in diverse Geräte eingesetzt werden. Als Energiequelle dienen elektrischer Strom oder brennbares Gas. Das Funktionsprinzip basiert auf der Erwärmung der Fläche, die angestrahlt wird. Infrarotstrahlung ist eine elektromagnetische Strahlung, deren Wellenlängenbereich oberhalb des sichtbaren Lichts liegt. Infrarotstrahlen gelangen verlustfrei zur angestrahlten Oberfläche. Die angestrahlten Flächen geben ihrerseits Wärme in den umliegenden Raum ab.

Die unterschiedlichen Arten der Infrarot Heizstrahler

Infrarotheizungen werden hauptsächlich in Hallen eingesetzt, da in diesen Fällen andere Heizungsarten unwirtschaftlich sind. Hellstrahler arbeiten mit höherer Temperatur und geringerer Fläche. Dunkelstrahler bergen eine geringere Brandgefahr. Für die Wohnbereiche werden die Infrarotstrahler mit einer Schutzhülle im Gehäuse versehen. Dadurch wird das Verbrennungsrisiko gesenkt. Infrarot-Heizstäbe werden als Fläche, Bild, Kugel oder Fläche oder in Trage-Geräten verbaut.

  • Qarzstrahler
  • Halogenstrahler
  • Gasstrahler

Quarzstrahler

Bei dieser Variante befindet sich der Heizwiderstand in einem Quarzglasrohr, das mit Inertgas gefüllt ist. Der Heizwiderstand wird von elektrischem Strom durchflossen. Die Temperaturen liegen zwischen 600 Grad Celsius und 950 Grad Celsius.

Halogenstrahler

Der Wirkungsgrad des Halogenstrahlers ist höher als jener des Quarzstrahlers. Daher wird dieser Strahler unter Ceranplatten für Kochzwecke genutzt.

Gasstrahler

Diese Strahler werden gerne in der Industrie und zum Camping genutzt. Diese werden mit Flüssiggas oder Brenngas genutzt. Die Gasflamme erhitzt den Glühkörper. Diese Art von Heizstrahler wird auch gerne als Terrassenstrahler oder Heizpilz für Straßencafés eingesetzt. Dabei wird zwischen Hellstrahler und Dunkelstrahler unterschieden.

Hellstrahler werden mit einem atmosphärischen Brenner direkt beheizt. Betrieben werden sie mit Flüssiggas, Petroleum oder Erdgas. Keramikplatten glühen „hell“ und sind das Kernstück des Strahlers. Hellstrahler werden für höhere Hallen über 6 Meter Höhe eingesetzt.

Dunkelstrahler erzeugen durch die Verbrennung des Sauerstoff-Gas-Gemisches Wärme. Der Unterschied liegt im geschlossenen Brenner mit Strahlrohren. Verwendet werden diese Heizstrahler für Kfz-Werkstätten.

Wofür eignen sich Infrarot-Heizstrahler besonders gut?

Die Infrarotheizung ist optimal für punktgenaue und effiziente Wärme auf Terrassen, in Gastgärten, vor Geschäften, in Hallen oder für Wintermarktstände. Besonders angenehm lässt sich damit ein Wintertag vor der Skihütte verbringen. Infrarotstrahler sind optimal für alle Außenbereiche.

Die Vorteile der Infrarot-Heizung

Infrarotheizungen benötigen keine Wartung oder Instandhaltung und verursachen daher auch keine Kosten. Der Wirkungsgrad ist hingegen enorm. Sie kann vielseitig genutzt werden. Die Anschaffungskosten sind höher als bei anderen Varianten, dafür fallen später so gut wie keine Wartungskosten an. Es gibt keine Aufheizphase. Das Gerät muss nicht aufgeheizt werden. 85 % der Energie wird direkt in Wärme umgewandelt. Infrarotstrahler sind sehr langlebig und wetterfest. Mit einer Röhre können bis zu 5.000 Stunden Wärme erzeugt werden. Infrarotheizungen sind in unterschiedlichen Designs erhältlich. Handliche Fernbedienungen sorgen für mehr Komfort und bieten zahlreiche zusätzliche Features wie einen 5-Stufen-Dimmer, einen Timer und eine Sleepfunktion.

Fazit

Infrarotstrahlen sind unschädlich und wärmen sehr gut. Die Heizleistung von Infrarot Heizstrahlern ist sehr hoch. Die Strahlung wird von den Heizstrahlern auf die Oberfläche geleitet. Danach wird die Wärme umgewandelt. Die Übertragung durch die Luft entfällt bei dieser Art von Geräten. Auf der Terrasse an kalten Winterabenden wird es dank Infrarotstrahlern wohlig warm. Infrarotlampen werden zudem deshalb auch an kalten Winterabenden zur Erwärmung des Körpers im Badezimmer gerne genutzt.


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